Die Plejaden


Wer in einer klaren Winternacht einmal zum Sternenhimmel geschaut hat, kennt das wunderbare Gefühl der Ruhe, welche von ihm ausgeht. Wir sind uns längst nicht aller Phänomene am Firmament bewusst, doch wissen wir, dass der Sternenhimmel sichüber die Jahrtausende hinweg nur wenig verändert. Generationen vor uns haben die Sterne ähnlich gesehen wie wir heute. Menschen aus allen Kulturen - im Orient wie im Okzident - und Generationen vor uns haben ihn betrachtet, und Generationen nach uns werden es uns gleichtun.

 

 

Im Herbst erscheint das Sternbild der Pejaden in mittleren Breiten der Nordhemisphäre und verschwindet im März unter der Horizontlinie. So sind die Plejaden augenscheinlich mit dem Jahreszeitenwechsel, mit beginnender Winterruhe und dem Wiedererwachen der Natur verbunden. Zahlen, Räume und Zeiten – Rhythmus - stellen eine Verbindung zwischen materiellem und geistigem Leben her. Die ‚Eltern‘ Atlas und Pleione stehen beispielhaft für die Dualität männlich – weiblich. Die ‚Töchter‘ stehen für das Dritte, die Synthese aus den Polaritäten.

 

 

 


Die sieben bläulichen Sterne, welche am herbstlichen Himmel mit dem Sternbild Stier erscheinen, sind seit alters her von Legenden umrankt. In der griechischen Mythologie tragen die Sterne des Siebengestirns die Namen der sieben Töchter von Pleione und Atlas: Alcyone, Merope, Electra, Celaeno, Taygeta, Maia und Asterope. Auf diese sieben Schwestern führt die Namensgebung der Loge zurück, die sich auf den offenen Sternhaufen im Sternbild Stier M45 bezieht.

 

Der Sternhaufen der Plejaden ist ein auffälliges Lichtfleckchen, in dem man mit bloßem Auge etwa sechs Sterne erkennt. Die Himmelsgegend um die Plejaden wird aber von Hunderten Sternen bevölkert, die man mit einem Teleskop gut sehen kann. Etwas weiter zur Horizontlinie hin ziehen Sonne und Planeten in der sogenannten Ekliptik durch den Sternhaufen. Der Mond besucht die Plejaden einmal im Monat! Manchmal zieht der Mond sogar mitten durch den Sternhaufen und verdeckt einige der Sterne. Das Sternbild Stier besteht hauptsächlich aus dem Sternhaufen der Hyaden. Diese bilden am Himmel ein gut sichtbares V. Der auffällige Aldebaran - das Auge des Stiers - leuchtet hell und rötlich. Die Plejaden befinden sich an der Schulter des Stieres. Dahinter endet das Sternbild. Östlich und näher an der Horizontlinie befindet sich das Sternbild Orion.

Die Wahl des Names Plejaden


Wir Schwestern der Loge „Die Plejaden“ fühlen uns als Gemeinschaft gleichgesinnter Frauen, ähnlich der sieben Töchter von Plejone und Atlas.

 

Jede Suchende, die an unsere Türe klopft, darf sich nach der Initiation als Schwester in unsere Schwesternkette einreihen und ist dann auch mit der weltumspannenden Gemeinschaft von Maurerinnen und Maurern verbunden.

 

Trotz der Gemeinschaft gehen jede Schwester und jeder Bruder den je eigenen Weg zur Vervollkommnung der Persönlichkeit.